♥♥♥ Du hast das Recht, Dich nicht zu rechtfertigen – zum Valentinstag 2020 ♥♥♥

Wie kontinuierliche Leserinnen und Leser meines Blogs wissen, ist der Valentinstag für mich jedes Jahr ein „Gedenktag“ zu Gunsten der eigenen Beziehung zu sich selbst.

Zur persönlichen Entwicklung gehört, sich selbst immer mehr anzunehmen und eine förderliche Balance zwischen sich selbst und der sozialen Umwelt herzustellen.

Meine Meinung ist:

Du hast erst mal grundsätzlich das Recht,

Dich nicht zu rechtfertigen.*

So oft beobachte ich das Spiel der unendlichen Rechtfertigerei im Alltag.

Dazu fange ich mit einem Spruch an, den ich mal aufgeschnappt habe:

Du kannst niemals alle mit deinem Tun begeistern.
Selbst wenn du übers Wasser laufen kannst,
kommt einer daher und fragt,
ob du zu blöd zum Schwimmen bist.
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Verstrickungen

Ich rede von Verstrickungen, wenn ein Mensch von verschiedenen seelischen Belastungen gleichzeitig geplagt wird und sich wie umzingelt oder in einem Labyrinth gefangen fühlt.

 

verstrickt_Fotor

 

Es könnte beispielsweise so aussehen:

 

Frau F. arbeitet in der Firma ihres Mannes mit. Sie leidet unter den cholerischen Ausbrüchen ihres Mannes. Dazu leidet sie unter Aufschieberitis und hat den Eindruck, dass der Papierkram nie aufhört. Sie empfindet ihre Ehe als schon lange nicht mehr beglückend und verdächtigt ihren Mann, ihr untreu gewesen zu sein. Gegen die mögliche Nebenbuhlerin hat sie Hassgefühle. Frau F. wird schon länger von einem Tinnitus geplagt. Mit ihrem Körper ist sie ebenfalls seit Jahren unzufrieden und findet sich nicht attraktiv. Sie empfindet , dass ihr Mann zu sehr in Vereinsaktivitäten steckt und unterstützt ihn dennoch aktiv dabei. Trotz allem liebt sie ihren Mann. Dennoch hat sie viel an ihm zu kritisieren.  Sie möchte mehr Ruhe im Alltag haben und fühlt sich unentbehrlich im Betrieb. Dazu hadert sie mit ihrer Kindheit und Erziehung.

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