Glücklichsein mit und im eigenen Körper – Projekt Wohlfühlgewicht – befreit vom Diätdenken

Glücklichsein mit und im eigenen Körper – Projekt Wohlfühlgewicht – befreit vom Diätdenken

plus 7 Bausteine fürs Wohlfühlgewicht

 

 Die Auflistung der 7 Bausteine findest Du am Ende des Artikels! 

 

Wie komme ich dahin und warum ein schlanker Körper keine Garantie für Glück ist und es an sich auch gar nicht darum geht, welches Gewicht oder welche Maße man hat.

 

„Wenn ich erst abgenommen habe oder nur noch x Kilo wiege, dann wird alles besser:

ich finde endlich einen Partner oder eine Partnerin/geht mein Partner oder meine Partnerin liebevoller mit mir um/ bekomme ich endlich einen besseren Partner oder eine bessere Partnerin/ habe ich mehr Erfolg im Beruf/ werde ich geachtet/ habe ich endlich Verehrerinnen oder Verehrer, die mir nachlaufen/ sagt niemand mehr negative Dinge über mich/ bin ich in meiner Familie gut angesehen / habe ich Wohlbefinden und Erfolg prinzipiell gepachtet /kann ich mich endlich entfalten oder durchsetzen/ bin ich vor jedweder Kritik gefeit bzw. unangreifbar…usw., usw.“

 

Liebe, Achtung und Selbstbestimmung sind auf den ersten Blick der Haupttenor dieser Aussagen.

 

Die oben zitierten Gedankenschnipsel sind Überzeugungen, die Menschen wirklich denken oder aussprechen oder in ihr Tagebuch schreiben., unabhängig davon, ob sie nur 2 Kilo oder 50 oder mehr Kilos Überhang mitbringen.

 

Diese Art zu denken bewirkt, dass nach dem Diäterfolg der Jojo-Effekt kommt oder die Diät nicht durchgezogen wird.

Weiterlesen

Wie Du Hindernisse überwinden kannst

Du kennst das bestimmt:

Du hast was vor, willst ein Ziel erreichen, ein bestimmtes Ergebnis erzielen und plötzlich stellt sich etwas in den Weg. Die Zielgerade scheint versperrt.

Zuvor lief es doch gut. Was ist nun los?

Du strengst Dich doch so an, bist engagiert, hältst Dich an gewisse Dinge und hoppla – steht was im Weg.

Was kannst Du nun tun?

 

 

 

Weiterlesen

Der bewusste Adventskalender 2018 – jeden Tag 1 Minute nur für Dich – kostenfrei

Meine Überraschung und mein Danke an Dich.

Wenn Du wissen willst, um was es geht und wie Du Dich anmelden kannst, dann klicke bitte hier:

 

https://claudia-enneker.de/bewusster-adventskalender

Tag der seelischen Gesundheit 2018

Zum diesjährigen Welttag der seelischen Gesundheit möchte ich über das sogenannte emotionale Essen schreiben.

Menschen können seelisch unter ihrer Ernährung leiden, ohne gleich als „essgestört“ diagnostiziert zu sein. Neulich im Gespräch mit einer von emotionalem Essen Betroffenen: „Die Leute meinen doch, ich würde den ganzen Tag hemmungslos in mich hineinfuttern und naschen.“

Emotionales Essen ist n i c h t Binge-Eating und es ist auch keine Bulimie. Es ist eine Strategie, die passieren kann, sofern Betroffene den Belangen anderer grundsätzlich und mehr oder minder unbewusst den Vorrang gewähren.

Eine emotionale Esserin oder ein emotionaler Esser zu sein, bedeutet, sich quasi „am Ende der Nahrungskette der Bedürfnisse“ zu sehen.

 

Da nimmt man eben, was einem gerade vor die Nase kommt und fragt nicht nach.

 

Kreative und liebevolle Lösungen für Bedürfnisse und Probleme gestehen emotionale Esser anderen zu, nur sich selbst nicht.

Meine Gesprächspartnerin meinte zudem: „Ich bin doch krank, mich so zu verhalten.“

Das Positive an dieser Aussage: sie hat mittlerweile die Bewusstheit, dass da etwas nicht mehr gut für sie ist.

Das Negative: die schlechte Meinung der Dame über sich selbst.

 

Wir Menschen sind wahre Meister darin, (schädliche) Ersatzhandlungen für die Erfüllung unserer seelischen Belange zu finden. Ob Essen, Nikotin, Alkohol, Drogen, Kaufrausch, Arbeitswut, Perfektionismus usw., es kann theoretisch jeden treffen.

Die beste Nahrung für die Seele kann nicht gekaut, gekocht, gebraten oder sonstwie zubereitet werden. Sie muss nicht das Verdauungssystem passieren und sie hat keine Kalorien. Jeder Mensch braucht seine individuelle Dosis an „Seelenvitaminen“.

 

Übertragen ausgedrückt: manchmal ist meine Praxis wie eine Küche, in der gemeinsam die passenden Vitamincocktails gebraut werden. Manchmal gibt es auch ein wenig Detox, um seelisch zu entgiften.

Emotionale Esser sind unbewusst ein wichtiges Glied, um die weltweite Diätindustrie weiterhin am Boomen zu erhalten. Zeiten des „Sich-Vernachlässigens“ wechseln sich mit Zeiten des disziplinierten Essens ab.

Sobald eine angewendete Diät nicht den gewünschte Erfolg bringt, wird beim nächsten Versuch noch rigider diätet und viel Geld für fragwürdige Methoden und Mittelchen ausgegeben. Abspeckmaßnahmen und Eh-schon-egal-Phasen wechseln sich ab. Dass dies zu Frustration und Abbau von Selbstvertrauen führt, ist, glaube ich, nachvollziehbar.

In den Augen der Betroffenen bedeutet es oft, dass Glück, Beliebtheit und Selbstakzeptanz allein durch einen schlanken Körper entstehen und dass auch nur schlanke Menschen dieses verdienen.

Dass sie allerdings diesen ersehnten Zustand entweder nicht erreichen oder nicht halten können, schreiben diese Menschen der eigenen vermeintlichen Disziplinlosigkeit oder Schwäche zu.

 

Die Lösung, um aus diesem Kreislauf herauszukommen, liegt nicht im Essen, sondern u.a. in einer Verbesserung der Selbstakzeptanz, Abbau perfektionistischer Idealbilder und auch der Erkenntnis, mehr zu sein, als ein Mensch mit Gewichtsproblemen und der Bewusstheit, die eigenen Bedürfnisse erfüllen zu dürfen. Es ist eine spannende Entdeckungsreise zu sich selbst und aus dem Kampfmodus hinaus.

Stress aktiv loslassen, Stärke gewinnen. Anti-Stress-Nachmittag mit mir !

Noch sind die Weihnachtszeit und der Jahresendspurt fern, aber sie kündigen sich sicher und allmählich an (erstes Indiz: Adventsleckereien in den Läden ).

Sich dann etwas Gutes zu tun ist meist ob der Anzahl an Einladungen und Veranstaltungen und der eigenen Vorbereitungen richtig schwierig.

Um gestärkt – nicht nur für die Weihnachtszeit – für die Herausforderungen zu sein, ist der Oktober eine gute Zeit.

 

Ein entspannter Nachmittag mit dem Fokus auf:

 

• moderne und leicht anwendbare Anti-Stress-Werkzeuge für Dein tägliches Leben

• wertvolle Impulse

• und direkt erfahrbare Entspannung

• Überraschungsbonus

Weiterlesen

Kleines Phobie-Portrait: Arachnophobie – die Spinnenphobie

Wir haben nun Mitte September und die Kribbel-Krabbler mit ihren 8 haarigen Beinchen begehren verstärkt um Einlass in unseren Wohnungen und Gärten. Manchmal überraschen sie einen, indem sie sich direkt vor unseren Nasen abseilen oder beim Putzen aufgeschreckt vor uns davonlaufen.

Sie müffeln nicht, sie machen keinen Lärm. Sie bauen ihre Netze und Kokons und fangen in unseren Breitengraden andere Insekten.

Falls Dir jetzt gerade beim Lesen schon ein wenig schwummrig wird oder Du dies etwas eklig findest, auch wenn gerade keine Spinne in Deiner Nähe ist oder wenn Du bei Halloween-Parties Spinnenkostüme und Netzatrappen abscheulich findest oder niemals einen dekorierten Spinnenmuffin essen würdest, dann könnte es möglich sein, dass Du an einer Spinnenphobie leidest.

 

Weiterlesen

Mein Blick aufs Thema Bulimie

Bulimie ist eine vertrackte Ess-Störung mit einer hohen Dunkelziffer und chronifiziert leicht.

Es gibt Betroffene, die von den aktuell in Kliniken angebotenen Maßnahmen sehr profitieren und ihr Leiden loswerden.

Dann gibt es Frauen (zwar stieg in den letzten Jahren der Anteil der an Bulimie leidenden Männer, aber er ist noch immer sehr gering. Nach wie vor, sind allermeistens Frauen davon betroffen.) , die in jüngeren Jahren diesen Weg auch schon gingen oder sich ambulante Hilfe suchten und dennoch kaum Veränderung erlebten.

Diese leben schon jahrzehntelang mit der Ess-Störung. Manche verbergen ihre Bulimie weiterhin, andere weihen zumindest wenige nahestehende Personen ein.

Aus den Gesprächen mit erkrankten Frauen weiß ich, dass sie einerseits sehr gerne die Ess-Störung los wären, sich andererseits ein bulimiefreies Leben gar nicht mehr vorstellen können.

Sie fühlen sich macht- und hilflos der Ess-Störung gegenüber.

 

 

Weiterlesen

Dein Darm ist mehr als der schlichte Ort der Verdauung

Die wunderbare Sonja von fuchsmunter.de fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, zwei Expertentipps zum Thema Verdauung abzugeben. Und da ich schon lange nichts mehr zum Thema Ernährungsberatung von mir gegben hatte und mich das Gebiet sehr reizt, zögerte ich nicht und gab meine Meinung ab.

Den gesamten Artikel findet Ihr hier: https://www.fuchsmunter.de/expertentipps-gute-verdauung/  

 

Wasserkefir bei mir daheim

Wissen über den Darm hat in unseren Zeiten nicht nur wissenschaftlichen Charme. Dazu empfehle ich einen wirklich gut recherchierten Artikel des Deutschlandfunks: https://www.deutschlandfunkkultur.de/medizin-der-darm-als-zweites-gehirn-des-menschen.976.de.html?dram:article_id=321613

Kurz gesagt, geht es um Dinge wie die Darm-Gehirn-Verbindung, das Darmsystem als gigantisches Kommunikationsinstrument , Hypothesen über psychische Erkrankungen, die durch eine bessere Besiedlung der Darmflora zumindest gelindert werden könnten und dass es so etwas etwas wie „Stuhltransplantationen“ gibt.

 

Psyche meets Darm – das Reizdarmsyndrom

 

Das Darmthema, das auch psychotherapeutisch arbeitende Menschen wie mich von Zeit zu Zeit aufsucht, ist der sogenannte Reizdarm.

Weiterlesen

Was passiert im Körper bei Stress? – plus erste Tipps zum Verscheuchen von Stress

Ob äußerer Stress wie Streitigkeiten oder Verspätung Deines Busses oder innerer Stress durch negative Gedanken – Zack! – Deine Nebenieren schütten sofort Stresshormone aus. Adrenalin und Cortisol lassen das Stresssystem anlaufen wie bei einem Motor, der plötzlich ungebremst losrennt. Herzschlag und Blutdruck erhöhen sich, die Pupillen werden weit, mehr Blut wird in die Muskulatur gepumpt und die Leber schüttet Glukose aus.

Lass es Dir nochmal auf der Zunge zergehen: das passiert schon bei minimalem Stress!

stressgrafik

 

Weiterlesen

Orthorexie – Sehnsucht nach Sicherheit

orthorexie

Jakob ist 51 und hat einen guten Job. Seine Eltern sind stolz auf ihn, er war schon immer klug und lernbegierig. Jakob besucht seine eine gute Stunde Fahrzeit entfernt lebenden Eltern nicht sehr häufig. Es ist bei seinen Eltern Sitte, wenn die Familie zu Besuch kommt, ein Festtagsessen zu kochen und dies gemeinsam zu genießen.

Jakob kann diese Mahlzeiten schon lange nicht mehr tolerieren. Eine Zeit lang reduzierte er seine Besuche auf ein Mindestmaß, um nicht an den Festmahlen teilnehmen zu müssen. Mittlerweile ist sein Vater nicht mehr beweglich und Jakob kann ihn nur noch sehen, wenn er zu ihm fährt.

Jakob kam auf die Idee, seiner Mutter genaue Anweisungen zu geben, was sie für ihn zu kochen habe. Er stellte eine Liste der Lebensmittel auf, die verwendet werden dürfen. Fett und Zucker sind für ihn tabu und er sendet seiner Mutter Rezepte zu, nach denen sie für ihn kochen darf, denn falls nicht, würde er nichts essen und eventuell auch gar nicht mehr zum Besuch erscheinen.

Weiterlesen