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Zum diesjährigen Welttag der seelischen Gesundheit möchte ich über das sogenannte emotionale Essen schreiben.
Menschen können seelisch unter ihrer Ernährung leiden, ohne gleich als „essgestört“ diagnostiziert zu sein. Neulich im Gespräch mit einer von emotionalem Essen Betroffenen: „Die Leute meinen doch, ich würde den ganzen Tag hemmungslos in mich hineinfuttern und naschen.“
Emotionales Essen ist n i c h t Binge-Eating und es ist auch keine Bulimie. Es ist eine Strategie, die passieren kann, sofern Betroffene den Belangen anderer grundsätzlich und mehr oder minder unbewusst den Vorrang gewähren.
Eine emotionale Esserin oder ein emotionaler Esser zu sein, bedeutet, sich quasi „am Ende der Nahrungskette der Bedürfnisse“ zu sehen.
Da nimmt man eben, was einem gerade vor die Nase kommt und fragt nicht nach.
Kreative und liebevolle Lösungen für Bedürfnisse und Probleme gestehen emotionale Esser anderen zu, nur sich selbst nicht.
Meine Gesprächspartnerin meinte zudem: „Ich bin doch krank, mich so zu verhalten.“
Das Positive an dieser Aussage: sie hat mittlerweile die Bewusstheit, dass da etwas nicht mehr gut für sie ist.
Das Negative: die schlechte Meinung der Dame über sich selbst.
Wir Menschen sind wahre Meister darin, (schädliche) Ersatzhandlungen für die Erfüllung unserer seelischen Belange zu finden. Ob Essen, Nikotin, Alkohol, Drogen, Kaufrausch, Arbeitswut, Perfektionismus usw., es kann theoretisch jeden treffen.
Die beste Nahrung für die Seele kann nicht gekaut, gekocht, gebraten oder sonstwie zubereitet werden. Sie muss nicht das Verdauungssystem passieren und sie hat keine Kalorien. Jeder Mensch braucht seine individuelle Dosis an „Seelenvitaminen“.
Übertragen ausgedrückt: manchmal ist meine Praxis wie eine Küche, in der gemeinsam die passenden Vitamincocktails gebraut werden. Manchmal gibt es auch ein wenig Detox, um seelisch zu entgiften.
Emotionale Esser sind unbewusst ein wichtiges Glied, um die weltweite Diätindustrie weiterhin am Boomen zu erhalten. Zeiten des „Sich-Vernachlässigens“ wechseln sich mit Zeiten des disziplinierten Essens ab.
Sobald eine angewendete Diät nicht den gewünschte Erfolg bringt, wird beim nächsten Versuch noch rigider diätet und viel Geld für fragwürdige Methoden und Mittelchen ausgegeben. Abspeckmaßnahmen und Eh-schon-egal-Phasen wechseln sich ab. Dass dies zu Frustration und Abbau von Selbstvertrauen führt, ist, glaube ich, nachvollziehbar.
In den Augen der Betroffenen bedeutet es oft, dass Glück, Beliebtheit und Selbstakzeptanz allein durch einen schlanken Körper entstehen und dass auch nur schlanke Menschen dieses verdienen.
Dass sie allerdings diesen ersehnten Zustand entweder nicht erreichen oder nicht halten können, schreiben diese Menschen der eigenen vermeintlichen Disziplinlosigkeit oder Schwäche zu.
Die Lösung, um aus diesem Kreislauf herauszukommen, liegt nicht im Essen, sondern u.a. in einer Verbesserung der Selbstakzeptanz, Abbau perfektionistischer Idealbilder und auch der Erkenntnis, mehr zu sein, als ein Mensch mit Gewichtsproblemen und der Bewusstheit, die eigenen Bedürfnisse erfüllen zu dürfen. Es ist eine spannende Entdeckungsreise zu sich selbst und aus dem Kampfmodus hinaus.
Wir haben nun Mitte September und die Kribbel-Krabbler mit ihren 8 haarigen Beinchen begehren verstärkt um Einlass in unseren Wohnungen und Gärten. Manchmal überraschen sie einen, indem sie sich direkt vor unseren Nasen abseilen oder beim Putzen aufgeschreckt vor uns davonlaufen.
Sie müffeln nicht, sie machen keinen Lärm. Sie bauen ihre Netze und Kokons und fangen in unseren Breitengraden andere Insekten.
Falls Dir jetzt gerade beim Lesen schon ein wenig schwummrig wird oder Du dies etwas eklig findest, auch wenn gerade keine Spinne in Deiner Nähe ist oder wenn Du bei Halloween-Parties Spinnenkostüme und Netzatrappen abscheulich findest oder niemals einen dekorierten Spinnenmuffin essen würdest, dann könnte es möglich sein, dass Du an einer Spinnenphobie leidest.
Nachdem ich ein frisches Dinkel-Chia-Brötchen gefrühstückt hatte, las ich einen Artikel zum Thema Kohlenhydrate. Dies passt aus meiner Sicht wunderbar zum 07. März, dem Welttag der gesunden Ernährung. Und noch schöner: die Welten der Psychotherapie und der Ernährungswissenschaft geben sich dabei die Hand.
Im Rahmen einer Studie zur sogenannten DASH-Diät (Dietary Approaches to Stop Hypertension), die an sich für Menschen mit Bluthochdruck gedacht ist, stellte sich heraus, dass das Risiko der Teilnehmer an Depressionen zu erkranken, um 11% verringert wurde.
Das Wort „Diät“ ist hier im Sinne von „Maßnahme zur ernährungsbasierten Verbesserung der eigenen Gesundheit“ gemeint und nicht im Sinne von „Abspecken“.
Im Rahmen der DASH-Diät werden die Zufuhr von Salz und Fetten sehr gesenkt und der Verzehr von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten erhöht. Diese Ernährungsweise ist also stark kohlenhydratbetont.
Hallo, Ihr lieben Leserinnen und Leser,
heute möchte ich Euch mit noch viel mehr Liebe als sonst begegnen.
Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ich mag den Valentinstag. Nicht nur, weil meine liebevolle und gütige Ur-Oma an diesem Tag Geburtstag hatte, sondern weil ich es schön finde, der Liebe durch diesen Tag besonderen Raum zu widmen.
Mancher tut dies durch Geschenke, mancher durch Worte und Gesten, mancher durch Erinnerungen.
Wie auch immer wir die Liebe feiern. Da gibt es noch mehr als die Liebe zwischen zwei Partnern: es gibt diese eine besondere Liebe, die wir ganz achtsam und herzlich pflegen dürfen – auch an allen anderen 364 Tagen des Jahres.
Die Liebe zu uns selbst. Vielleicht ist für einige das Wort „Liebe“ hier zu stark, störend oder kitschig oder anderweitig nicht gefällig. Dann darf das Wort „Liebe“ auch gerne durch „Zuneigung, Wertschätzung, Sympathie, Mögen, Respekt“ oder ein anderes passendes Wort ersetzt werden.
So oft vergessen wir, uns Gutes zu sagen und selbst wenn wir es uns sagen, vergessen wir oft den Inhalt. Gerade für schwierige Zeiten , in denen es uns an Selbstvertrauen und Selbstliebe mangelt, ist es eine schöne Sache, ein paar wärmende Zeilen zur Hand zu haben.
Damit Du nie vergisst, was Du an Dir hast!
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Heutzutage ist es Usus, sobald uns Menschen Probleme plagen, zuerst zu Ratgebern zu greifen und die Sache unter die Lupe zu nehmen. Die interessierten Leserinnen und Leser suchen beispielsweise nach Erkenntnis, einer Diagnose und Wegen aus dem Dilemma.
Der Markt boomt entsprechend und für Nachschub ist gesorgt. Hohe Auflagen ermöglichen oft den Druck als Taschenbuch zu einem Preis, den sich die meisten leisten können.
Mancher legt nach einer gewissen Weile das Werk wieder weg, weil es nicht die ersehnte Hilfe geboten hat und die Verwirrung dafür noch größer wurde. Wie konnte es denn dazu kommen?
Hier nun ein paar Anregungen und Erfahrungen aus meinem Praxisalltag:
In den Medien und in den Social Media grassiert das Thema Prioritäten. Man resümiert, was aus den Vorsätzen vom Jahresbeginn wurde. Ich mache dieses Mal auch mit. 🙂
Eckhart von Hirschhausen sagte kürzlich in einem Radio-Interview zum Thema Ziele , dass er einen Sozialwissenschaftler gefragt hätte, warum Menschen sich gleich zu Jahresbeginn den Kalender mit Terminen vollfrachten. Der Befragte antwortete, dass es möglich wäre, dass Leere eine gewisse Angst erzeugen könnte.
Und so kann es wohl auch sein, wenn Menschen sich viele Prioritäten setzen, dass sie so versuchen, Angst oder Furcht zu vermeiden: nämlich, Dinge zu vergessen oder zu wenig Wesentliches auf dem Schirm zu haben.
Beim Thema „Prioritäten setzen“, plädiere ich für Gelassenheit.
Ich arbeite immer wieder mit Klientinnen und Klienten, die an Stresserkrankungen und -auswirkungen leiden und erarbeite dabei auch Prioritätenrankings zu verschiedenen Bereichen ihres Lebens.
Daher ist mein Ansatz: „Weniger ist mehr!“
Frau F. arbeitet in der Firma ihres Mannes mit. Sie leidet unter den cholerischen Ausbrüchen ihres Mannes. Dazu leidet sie unter Aufschieberitis und hat den Eindruck, dass der Papierkram nie aufhört. Sie empfindet ihre Ehe als schon lange nicht mehr beglückend und verdächtigt ihren Mann, ihr untreu gewesen zu sein. Gegen die mögliche Nebenbuhlerin hat sie Hassgefühle. Frau F. wird schon länger von einem Tinnitus geplagt. Mit ihrem Körper ist sie ebenfalls seit Jahren unzufrieden und findet sich nicht attraktiv. Sie empfindet , dass ihr Mann zu sehr in Vereinsaktivitäten steckt und unterstützt ihn dennoch aktiv dabei. Trotz allem liebt sie ihren Mann. Dennoch hat sie viel an ihm zu kritisieren. Sie möchte mehr Ruhe im Alltag haben und fühlt sich unentbehrlich im Betrieb. Dazu hadert sie mit ihrer Kindheit und Erziehung.
Heute ist der Welttag der seelischen Gesundheit
Laut DAK-Studie von 2016 liegen psychische Erkrankungen auf Platz 2 im Ranking der Erkrankungen, die die längsten Fehlzeiten am Arbeitsplatz verursachen.
Auf Platz 1 liegen Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems nur knapp davor, wobei bekannt ist, dass bei vielen Erkrankungen wie z.B. „Rücken“, Muskelschmerzen und -verspannungen die psychische Komponente oft den Auslöser darstellt.
An psychischen Erkrankungen zu leiden, hat oft noch viel mit Scham zu tun. Die Dunkelziffer derer, die sich abquälen und dennoch versuchen, ihr täglich Brot zu verdienen und ihren Alltag zu meistern, ist hoch.
Betroffene möchten dann möglichst schnell wieder „funktionieren“ und geben sich mit der Einnahme von Medikamenten zufrieden.
Viele wissen gar nicht, dass Medikamente (falls überhaupt nötig) nur einen begrenzten Teil der Therapie ausmachen und eine sinnvolle therapeutische Begleitung parallel angebracht ist, um die Seele zu öffnen, neue Wege der Bewältigung kennenzulernen und nicht wieder die Dinge zu tun, die in die Belastung geführt haben.
Alle Menschen möchten einfach nur glücklich sein. Viele suchen nach dem Glück. Viele versprechen, anderen den Weg zum Glück zu zeigen. Mittlerweile gibt es bereits einen richtigen „Glücksmarkt“ mit Seminaren, Kongressen, Workshops, Literatur und unzähligen Webseiten.
Viele Wege führen nach Rom
Es gibt leider nicht d i e Methode, um endlich glücklich zu leben. Befrage ich 100 Menschen zum Thema „glücklich leben“, erhalte ich 100 unterschiedliche Antworten.
Und immerhin gibt es dadurch bereits eine Antwort: Glück ist das, was für den einzelnen ganz individuell stimmt.
Glück ist auch nicht allein das punktuelle Glücksgefühl, etwa wenn man 100 Euro in der Lotterie gewinnt. Glück ist das „große Ganze“.